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Ja zur Sicherheit - Nein zur MWST-Erhöhung

An der Parteiversammlung vom Mittwoch, 28. Oktober 2026, fasste die SVP Dietikon im Restaurant Heimat die Parolen zu den eidgenössischen und kommunalen Vorlagen vom 29. November 2026. Präsident Sandro Strässle startete pünktlich und führte gekonnt durch den Abend. Den Auftakt machte Nationalrat Mauro Tuena zur «Änderung des Bundesgesetzes über das Kriegsmaterial». Seine Botschaft war unmissverständlich: «Wer keine eigene Rüstungsindustrie hat, hat auch keine Verteidigungsfähigkeit. Mit der Vorlage bleibt die Schweiz wettbewerbs-fähig, unsere Armee wird gestärkt und wir machen uns nicht vom Ausland abhängig.» Die Versammlung fasste einstimmig die JA-Parole. Zur Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer referierte Vorstandsmitglied Cyril Graf. Die Mehrwertsteuer trifft alle – auch diejenigen, die bereits die 13. AHV erhalten werden. Die SP und die Gewerkschaften haben ihr Versprechen gebrochen, dass es keine Zusatzfinanzierung bräuchte. Im Durchschnitt belastet sie jeden Haushalt jährlich mit rund 180 Franken. Grossmehrheitlich hat die Versammlung die NEIN-Parole beschlossen.

Ja zur Sicherheit - Nein zur MWST-Erhöhung

Das traditionelle Feuerwerk am 1. August und an Silvester soll erhalten bleiben. Warum die Volksinitiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk» am Ziel vorbeischiesst, erläuterte Vorstandsmitglied Rico Iacovelli ausführlich. Wegen zwei Tagen im Jahr benötigt es kein Verbot in die Bundesverfassung. Die Gemeinden können heute schon die Feuerwerksregelung festlegen und müssen nicht bevormundet werden. Die Versammlung folgte dieser Argumentation und fasste grossmehrheitlich die NEIN-Parole.

Gemeinderat und Präsident der SVP Dietikon Sandro Strässle stellte die Volksinitiative «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare – Heiratsstrafe!» vor. Diese Heiratsstrafe gehört abgeschafft: Ehepaare sollen gegenüber anderen Steuerpflichtigen nicht benachteiligt werden, und dieser Grundsatz soll in der Bundesverfassung verankert werden. Hierzu beschloss die Versammlung grossmehrheitlich die JA-Parole.

Zur kommunalen Vorlage «Revision des Anstaltsvertrags der Limeco» nahm GR Koni Lips kurz Stellung. Die grosse Mehrheit der Versammlung hat JA-Parole gefasst.

Als Gast hatte Bruno Wolf den gemeinnützigen Verein «Swiss 4 Swiss» vorgestellt. Dieser Verein unterstützt Schweizerinnen und Schweizer im In- wie Ausland, die unverschuldet in finanzielle Not geraten, so etwa Alleinerziehende, Rentner oder Menschen mit Beeinträchtigung. Die Hilfe zielt auf dringende Anschaffungen wie Medikamente oder Therapien hin. Mehr Informationen auf www.swiss4swiss.swiss.

Um 21 Uhr wurde die Versammlung geschlossen und die Anwesenden nutzten noch die Gelegenheit, sich mit den Referenten auszutauschen.

Für die SVP Dietikon
Rico Iacovelli
Vorstandsmitglied

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